Der Schmetterling: Sinnbild für die Vergeistigung der Materie nach der Analogie: Raupe = Inkarnation, Puppe = Tod, Falter = Geistwesen

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Die Erlösungstat Christi

Quellenangaben siehe hier

Die Inkarnation Christi in Jesus als dem jüdischen Messias


Die Inkarnation des Gottessohnes Christus in Jesus

Den Juden ist heute der Messias geboren!Jesus wurde am 7. Januar im Jahre 4151 nach Adam geboren

Der Römer Markus zu Schriftgelehrten in griechischer Sprache:
Ich verstehe ja, daß ihr Juden die römische Herrschaft bald wieder abschütteln wollt und jeden für den rechten Messias halten würdet, der euch zu einem großen und mächtigen Volk auf dieser Erde machte. Davor aber haben wir überhaupt keine Angst, denn wir sind immer noch stark genug, das zu vereiteln. So halten wir uns an unser altes Sprichwort “Leo non capit muscas” (Der Löwe fängt keine Fliegen).

Was uns Römer aber wundert ist die Tatsache, daß ihr in der Schrift so wohlbewanderten Gelehrten einfach nicht begreifen wollt, was wir Römer zum Teil schon lange wissen: Daß nämlich dieser Jesus aus Nazareth der von euren Propheten verheißene Messias sein muß. Laut eurer jüdischen Rechnung ist er im 4151. Jahr nach der Entstehung Adams und zwar am siebenten Tag des Januar um Mitternacht in Bethlehem geboren. Damit ist er Jude wir ihr. Im Gensatz zu euch haben wir aber nicht vergessen, was sich bei Seiner Geburt und auch später mit Ihm Wunderbares zugetragen hat. Denn wir erhielten Kunde von Jesus durch Cyrenius und Kornelius, und da wir selbst schon zwischen 50 und 65 Jahre alt sind, haben wir so manches über ihn erfahren.

Ausgerechnet wir Römer, die wir von euch als blinde Heiden gescholten werden, erkennen an seinen Lehren, daß er der große Weltmessias und Sohn Gottes sein muß. Daher gereicht es uns zur größten Ehre, wenn Er auch uns unter Sein allmächtiges und väterliches Zepter als seine Kinder aufnimmt. – Und ihr Juden sinnt in eurem Hochmut und eurer Blindheit nur danach, wie ihr den allmächtigen Herrn aller Herrlichkeit ergreifen und töten könnt! (GEJ. Bd. 8, 86: 1-6)

Warum inkarnierte der Sohn Gottes auf unserer Erde?

Jesus zu Philopold:
Ich habe diese Erde erwählt, weil deren Kinder in der ganzen Unendlichkeit die letzten und niedrigsten sind. Ich habe deswegen das Kleid tiefster Niedrigkeit angezogen, um es allen Geschöpfen zu ermöglichen, sich Mir zu nähern: Von den untersten Planetenbewohnern bis hin zu den höchsten Urzentralsonnen-Bewohnern sollen nämlich alle auf einem und demselben Wege zu mir kommen können. Es braucht dich daher nicht zu wundern, daß du Mich auf diesem unvollkommensten letzten Planeten der ganzen Schöpfung antriffst! (GEJ. 1, 216: 4)

Das Übergewicht der Hölle machte die Inkarnation Christi notwendig

Jesus zu einem Römer:
Alle Höllengeister sind Meister des Verstellens: Sie erscheinen oft äußerlich wie Engel und manchen gelingt es sogar, jene zu verführen. Ich bin hauptsächlich darum in Menschengestalt auf diese Erde gekommen, um die Hölle für ewig in Schranken zu weisen. AIs Gott von Ewigkeit, könnte ich mit meinem Willen freilich alles Satanische, aber mit ihm auch die ganze Schöpfung zunichte machen. – Was aber dann? Etwa eine neue Schöpfung beginnen? Ja, das ginge schon, aber eine neue Schöpfung von materiellen Welten ist in keiner andern Ordnung denkbar, aIs in der gegenwärtigen. Denn die feste Materie ist dazu erforderlich, jene Wesen aufzunehmen, die mir in allem ähnlich werden sollen. Dazu aber müssen sie sich über die Fleischwerdung mit freiem Willen für mich entscheiden. Daher ist es besser, alles bestehen zu lassen, jedoch in einer veränderten Ordnung. Diese aber konnte nur dadurch errichtet werden, daß Ich selbst Mensch geworden bin, selbst alle Materie durchdrungen und damit ihren geistigen Inhalt zum Seligwerden reif gemacht habe. Das ist die sog. “Zweite Schöpfung”, die Ich schon von Ewigkeit her vorgesehen habe. Ohne sie hätte nie ein Mensch dieser oder auch einer andern Erde vollkommen selig werden können. Denn vor meiner Inkarnation war Ich ein unsichtbarer Gott; wie es auch bei Moses heißt, daß niemand Gott lebend sehen kann. Von nun an aber bin Ich ein für jedermann sichtbarer Gott. Jeder, der Mich sieht, lebt und wird ewig leben. Die Erlösung besteht also erstens in Meiner Lehre, und zweitens in dieser Meiner Menschwerdung, wodurch die überwiegende Macht der aIten Hölle gebrochen wurde. Dies kannst du auch beim Propheten Jesajas (Kapitel 63, Vers 1-9), bei Jeremias (Kapitel 46) und im Psalm 45 (Vers 4-8) nachlesen. Dort und noch an anderen Stellen ist  dargetan, daß Ich hauptsächlich darum als Mensch in diese Welt gekommen bin, um den allzu gewaltigen Übergriffen der Hölle für ewig Einhalt zu gebieten (GEJ. Bd. 6, 239: 1-13).

Der Wunsch Gottes an die Menschen

Jesus zu Pharisäern:
Mein Liebeswunsch ist es, daß alle Menschen dieser Erde den Weg der Wahrheit gehen mögen um darauf dem ewigen Leben entgegenzugehen. Weil ich mich aber – aus den euch schon genannten Gründen – trotz Meiner Allmacht hier auf dieser Erde ganz zurückhalten muß, ist jeder Mensch völlig frei und kann glauben und tun, was er will. Denn alles, was der Mensch durch ein Gebot oder äußeres Muß erzwungenermaßen macht, hat für die sich entwickelnde Seele keinen Wert. Es würde sie nicht beleben, sondern erdrücken, weil sie es nicht freiwillig und aus innerer Überzeugung heraus tut, sondern aus Furcht vor der angedrohten Strafe. Wenn ich euch also sage, ihr sollt in Erkenntnis und Liebe so vollkommen werden wie euer Vater im Himmel, gilt das auch für eure Schüler und Nachkommen. Darum sage Ich euch nochmals: Prüft alles zuvor und behaltet dann das Gute und Wahre (GEJ. Bd. 8, 27: 8-11).

Aus Jesus spricht Gott selbst

Polykarp zu Jesus:
Bist auch du auf geistigen Wege zu göttlicher Weisheit und Macht gelangt?

Jesus zu Polykarp:
Als Mensch mit Fleisch und Blut sicher auf keinem andern, weil es nach der ewigen göttlichen Ordnung keinen anderen Weg gibt. Dennoch bin nicht ich es, der euch diese Lehre gibt, sondern es wohnt ein höherer Geist in mir. Jener ist es, der ebenso zu euch spricht, wie dereinst zu Moses und zu den vielen anderen Propheten und Weisen. Und der ist es auch, an den ihr allein glauben und durch euer Handeln nach Seinem Willen leben sollt. In Mir ist demnach derjenige sichtbar in diese Welt gekommen, den ihr suchtet und dennoch in keiner Schule und in keinem Tempel finden konntet. Jene aber, die zwar an mich glauben und immerzu “Herr, Herr” rufen, in ihrem Tun jedoch lau sind ihre Mitmenschen nicht lieben wie sich selbst, sind auf dem falschen Weg. In denen werde Ich nicht wohnen und Meine Kraft und Weisheit wird ihre Seele nicht erfüllen. Denn Ich will, daß jeder Mensch vollkommen freiwillig zuallererst durch das rechte Handeln zu Mir kommt. Dann komme ich auch zu ihm, offenbare mich ihm und erfülle ihn dann durch den Heiligen Geist auch mit Weisheit und Macht. (GEJ. Bd. 9, 158: 1-6)

Der Messias, die ungläubige Welt und das Übel

Jesus:
Gottes Urlicht (das Wort) schuf den Menschen ehedem mit völlig freiem Willen und freier Entscheidung. Ich kam nun als Messias auf Erden, um die Menschenseelen als Teillichter dem göttlichen Urlicht wieder ähnlicher zu machen. Daß die “Welt”, also die von meiner göttlichen Ordnung abgekommenen Menschen, den Messias trotz Prophetenworte nicht erkannt haben, liegt an der oben erwähnten Willensfreiheit und einer verlorengegangenen Gotterkenntnis. Unter “Welt” ist also nicht die Erde als Trägerin materie-orientierter Seelen zu verstehen, sondern die Menschheit im engeren Sinne. Sie ist zwar aus dieser Materie genommen, gehört aber mit ihrem freiem Willen nicht mehr ausschließlich dieser an. Wie könnte ich von einem noch in tiefster Materie befindlichen Stein verlangen, daß er Mich erkennt? Das kann ich nur von einer selbstentscheidenen Seele verlangen, die allerdings Meinen Geist in sich trägt. Auch ist nicht die Erde an sich als das eigentliche Eigentum Gottes anzusehen, sondern vielmehr die Menschen mit ihrem seelischgeistigen Wesen. Eigentum deshalb, weil sie selbst Urlicht aus dem göttlichen Urlicht sind und somit Meinem Wesen ähneln. Bei all jenen, die mich nicht erkannten war sozusagen die Verbindung zur Gottes Ordnung gestört. Mit dieser Störung ist ein leidender Zustand der Seele verbunden, der auch “Übel” oder “Sünde” genannt wird. (GEJ. Bd. 1, 2: 4-9)

Die Verurteilung des Papsttums

Jesus zu Simon Juda:
Aufgrund deines Glaubens habe ich dir die Schlüssel zum Reich Gottes gegeben und nannte dich einen Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, die von der Hölle nicht besiegt werden wird. Du sollst ein neuer Aaron sein und auf dessen Stuhl sitzen und wirst zusammen mit den anderen Brüdern Verbreiter meiner Botschaft sein. Wenn die Lehre nach etlichen hundert Jahren auch zu den Heiden gelangt, wird man in Rom vorgeben, daß du als Glaubensfürst diesen Stuhl damals selbst gegründet hast. Die Völker werden dann von falschen Propheten mit Gewalt dazu gezwungen werden, dies zu glauben und daß von diesem Stuhl aus in Meinem Namen die ganze Erde, ihre Fürsten und Völker regiert werden sollen. Aber das wird ein falscher Stuhl sein. Von ihm aus wird sich viel Unheil auf die Erde verbreiten. Kaum jemand wird mehr wissen, wo du den rechten Stuhl, nämlich den Stuhl der Liebe, der Wahrheit, des lebendigen Glaubens aufgestellt hast, und wer dein rechter Nachfolger ist. Dieser falsche Stuhl wird sich zwar lange halten, wird aber 2000 Jahre nicht überdauern. Und nun rechne, wenn du rechnen kannst! – Ist schließlich der falsche Stuhl morsch geworden und hat keinen Halt mehr, dann werde Ich zusammen mit euch wieder zur Erde kommen und jene belohnen, die noch den wahren und reinen Glauben erhalten haben. Damit aber die Menschen jener Zeit mich überhaupt erkennen, wird es unter ihnen einer großen Läuterung bedürfen. (GEJ. Bd. 8, 162: 2-6)

Nur derjenige, der Meine Lehre annimmt und nach ihr lebt, wird in sich das Licht, die Wahrheit und den wahren Lebensfrieden finden. Allerdings wird er meinetwillen von der Welt verfolgt werden, was auch ihr alle an euch erleben werdet. Wie ich euch schon mehrfach sagte, habe ich allen Menschen auf dieser Erde die volle Willens- und Entscheidungsfreiheit gegeben. Daher lasse ich auch zu, daß sich neben dem wahren Stuhl Aarons, auf den Ich euch gesetzt habe, für lange Zeit ein falscher in der Heidenwelt etablieren wird. Falsche Propheten und Lehrer, die in meinem Namen zu wirken vorgeben, werden aus besagtem Grund ebenfalls zugelassen. Ihr und eure Nachkommen aber sollt euch nicht von deren Thesen, wonach Christus hier oder dort sei, irreführen lassen. Denn Ich werde nie in einem von den Menschen erbauten Tempel wohnen! Ich bin nur im Geist und in der Wahrheit derer zu finden, die Mich suchen, bitten, an Mich glauben und lieben. Meine wirkliche Wohnung wird ihr Herz sein, von wo aus ich zu ihnen rede, sie lehre, erziehe und führe. (GEJ. Bd. 8, 163: 2-4)

 

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