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Quellenangaben siehe hier
“Das Begriffsvermögen des Menschen schafft den Gott, den er anbetet. Und jedem ist dieser selbstgeschaffene Gottheit heilig.”
Engel Emanuel (1890-1897): in: Bernhard Forsboom (1966): Das Buch Emanuel. -
Drei Eichen-Verlag Ergolding, S. 223
Vorbemerkung
Hätte ich die Möglichkeit, alle 7 Milliarden Mit-Pilgerseelen auf dieser Erde diese Frage zu stellen, bekäme ich 7 Milliarden mal eine andere Antwort. Dieses Axiom gilt insbesondere dann, wenn es um weltanschauliche oder religiöse Frage
geht. Daher ist es müßig, die Wahrheit unter den Meinungen und Ansichten der Menschen zu suchen – mich selbst natürlich eingeschlossen. Man muß sie im Jenseits, in Gottnähe suchen! Als gruppenorientiertes Wesen hält der Mensch zunächst
einmal das für „wahr“, was auch viele Zeitgenossen in seiner Umgebung für wahr halten; ferner auch das, was tagtäglich von den manipulierenden Massenmedien (Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen) als angebliche Wahrheit verkauft wird. Dass sie es
nicht ist, erfahren Sie hier aus erlauchter himmlischer Quelle.
Es ist sehr schwer für euch Menschen, eine Wahrheit als solche in euch aufzunehmen. Es liegt in der Natur eurer Entwicklungsstufe, dass ihr immer nach der Autorität fragt,
von der sie stammt. (229)
Engel Emanuel (1890-1897): in: Bernhard Forsboom (1966): Das Buch Emanuel. - Drei Eichen-Verlag Ergolding, S. 229
Da jeder von uns seine eigene Wahrheit hegt, pflegt und vehement verteidigt, ist es bei der Suche nach absoluter (religiöser) Wahrheit wichtig, andere, nämlich stimmigere Quellen zu erschließen. Dies geht aber nur dann, wenn der eigene
Geist (Bewußtsein) so weit wie möglich ausgeschaltet wird und durch eine hohe gottnahe Instanz ersetzt wird. So etwas vollzieht sich in der spirituellen Begegnung mit einem jenseitigen, hochrangigen Geistwesen über ein geeignetes Medium,
vor allem im Stadium der Voll-Trance. In seinem Buch "Der Verkehr mit der Geisterwelt ..." beschreibt Pfarrer Johannes Greber nun sehr ausführlich, wie man bei spiritistischen Unterweisungen die Wahrheit von der Lüge
unterscheidet. Damit belebt Greber eine Methode der Wahrheitsfindung, wie sie bei den urchristlichen Gemeinden der ersten drei Jahrhunderten nach Christus noch gang und gäbe war. Es würde an dieser Stelle aber zu weit führen, auf dieses
Spezialthema ausführlicher einzugehen. Der skeptische Leser sei indes zunächst einmal an die "gewohnten" und auch von der Amtskirche akzeptierten Briefe des Apostels Paulus verwiesen (z.B. Kor. 1.12 u. 14).
Aber auch im
täglichen Alltag läßt sich die Wahrheit jederzeit von der Lüge trennen, und zwar verhältnismäßig einfach: Wahr ist eine Aussage oder Behauptung im menschlichen Miteinander in aller Regel dann, wenn sie
a) nicht mit Geld oder persönlicher Bereicherung zusammenhängt
b) nicht der Vermehrung von Macht und Einfluß über Mitmenschen dient
c) keine Schuldzuweisungen, Verleumdungen oder Schmähungen enthält.
Denn alle hier aufgezählten Negativpunkte sind typische Attribute bzw. Hilfsmittel der die Menschen verführenden, satanischen Geisterwelt. (nach Briemle, 2004: Credo in unum Deum, Theophanica-Verlag Aulendorf).
“Es ist zu allen Zeiten das Los der Wahrheit gewesen, als Unwahrheit und Torheit angesehen zu werden, während andererseits offenkundige Unwahrheiten in den Jenseits-Anschauungen gedankenlos als Wahrheit
hingenommen, allgemein gepredigt und zu Glaubensbekenntnissen erhoben werden.”
Hoher Geist der Wahrheit (1923-1924): in: Johannes Greber (1932): Der Verkehr mit der Geisterwelt, seine Gesetze und sein Zweck. - Verlag Oskar Bareuther Göppingen, S. 297
Der Mensch schafft sich unterschiedliche “Wahrheiten”
Es ist sehr schwer für euch Menschen, eine Wahrheit
als solche in euch aufzunehmen. Es liegt in der Natur eurer Entwicklungsstufe, dass ihr immer nach der Autorität fragt, von der sie stammt. In der Zeit der Offenbarung einer Wahrheit werden also viele Geister (in und außerhalb des Menschenkleides) sie noch gar nicht verstehen. Viele verstehen sie falsch oder nur in ihrer halben Tragweite. Verhältnismäßig wenige erfassen sie mit ihrem ganzen Geist, jubeln ihr entgegen und lassen ihr ganzes Leben von dieser erkannten Wahrheit zeugen. - Christi Offenbarung war z.B. eine Wahrheit, die der Mensch mit seiner Intelligenz nicht finden konnte. (Engel Emanuel: 229)
Die Theosophen behaupten, die Wahrheit
stehe über der Konfession. Gewiß steht die Wahrheit über allen Konfessionen dieser Erde; sind sie doch nichts anderes als ein Teil jener Wahrheit, die der Menschheit auf einer bestimmten Entwicklungsstufe offenbart werden kann (Engel Emanuel: 67).
Wahrheit und menschliche Entwicklungsstufe
Die Theosophen behaupten, die Wahrheit stehe über der Konfession. Gewiß steht die Wahrheit über allen Konfessionen dieser Erde; sind sie doch nichts anderes als ein Teil jener Wahrheit, die der Menschheit
auf einer bestimmten Entwicklungsstufe offenbart werden kann. Bis jetzt konnte der Menschheit noch keine Konfession oder Offenbarung zuteil werden, die die gesamte Wahrheit enthalten hätte. Dies wäre ja auch unmöglich gewesen. Die
Religionen können nur als einzelne Strahlen der Wahrheit betrachtet werden. Absolute Wahrheit ist unveränderlich. Eure Erde steht an der Schwelle einer Phase der Durchgeistigung; dies bedeutet nicht Trennung, sondern
Vereinigung. Die religiöse Offenbarung der Zukunft wird sich aus der Vereinigung von Christentum, Theosophie und Spiritualismus ergeben, diesen drei großen Strömungen, die auf Erden jetzt vorherrschen. Mittels ihrer vereinigten Wahrheiten
werden sich eure Begriffe klarer, tiefer und umfassen der gestalten. Da auf Erden die Zahl derer, die auf einer viel zu niedrigen Entwicklungsstufe
stehen, um die Gedanken und Erkenntnisse höherer Geister aufnehmen zu können, noch sehr hoch ist, kann es andere, aufnahmefähige Menschen natürlich nur wenige geben. Wenn die inkarnierten unvollkommeneren Geister - mit anderen Worten
Durchschnittsmenschen - mit der Geisteswelt in Berührung kommen, können sich ihnen nur Geister einer ihnen ähnlichen Entwicklungsstufe offenbaren (EE im Forsboom-Evangelium: 67-70).
“Weltmenschen” sind nicht empfänglich für esoterische Wahrheiten
Nach den Gesprächen mit Johannes, Matthäus und Philopold über die Inkarnation verbietet Jesus den Anwesenden, von all dem, was sie hier gesehen und gehört haben, jemand Fremdem etwas zu erzählen. Auch als Matthäus fragt, ob er das hier
Gesprochene aufschreiben dürfe, untersagt er es ihm: Solche Botschaften könnten nur die hier anwesenden Zeugen verstehen. Würde aber all das in Büchern beschrieben, so könnte es die Welt nicht nur nicht fassen, sondern sich dazu noch
ärgern und ihr würdet euch nur unbeliebt machen. Darum durfte Matthäus nur das aufzeichnen, was ihm Jesus ausdrücklich erlaubte (GEJ. 1, 216: 9-10; vgl. auch Joh. 21, 25).
Auf den Einwand des Johannes, die Welt bekäme aber auf
diese Weise nur lückenhafte Dokumente vom Leben und Wirken Jesu, es entstünden Zweifel und solche Bruchstücke würden lediglich als Werk priesterlichen Eigennutzes angesehen, sagt Jesus: Das ist aber eben das, was Ich für die
eigentliche Welt, die ein Haus des Satans ist, haben will. Denn ob ihr einer Sau Maiskörner oder edle Perlen vorwerft, sie wird sie nicht voneinander unterscheiden können. Es ist daher besser, die Botschaft wird der Welt in verhüllter Form
gegeben, und sie wird sich dann bloß um die Hülle balgen. Der innewohnende Lebenskern aber bleibt unversehrt. Wenn aber die Zeit gekommen ist, werde Ich schon von neuem Menschen erwecken und ihnen all das kundgeben, was hier geschehen
ist und was die unverbesserliche Welt zu erwarten hat. Wie aber das alles geschehen wird, das werde Ich dir, Johannes, vom Himmel aus in verhüllten Bildern offenbaren! (GEJ. 1, 216: 12-15)
Warum ist “Wahrheit” so schwer zu begreifen?
Es ist sehr schwer für euch Menschen, eine Wahrheit als solche in euch aufzunehmen. Es liegt in der Natur eurer Entwicklungsstufe, dass ihr immer nach der Autorität fragt, von der sie stammt. In der Zeit der Offenbarung einer Wahrheit
werden also viele Geister (in und außerhalb des Menschenkleides) sie noch gar nicht verstehen. Viele verstehen sie falsch oder nur in ihrer halben Tragweite. Verhältnismäßig wenige erfassen sie mit ihrem ganzen Geist, jubeln ihr entgegen
und lassen ihr ganzes Leben von dieser erkannten Wahrheit zeugen. - Christi Offenbarung war z.B. eine Wahrheit, die der Mensch mit seiner Intelligenz nicht finden konnte. (EE im Forsboom-Evangelium: 229)
Die Erfassung der Wahrheit hängt vom Bewußtseinszustand ab
Die Wahrheiten sind den jeweiligen himmlischen Ebenen angepaßt. Nicht jede Ebene weiß die vollständige Wahrheit. Wir wissen nur das, was wir in unserem jeweiligen Bewußtseinszustand erfassen können.
Die Wahrheit an sich ist immer
offenbar. Derjenige, welcher die Wahrheit erkennen will, ist manchmal daran gehindert, sie zu erfahren oder zu erkennen. Den höchsten geistigen Wesenheiten sind die höchsten Wahrheiten vollbewußt. Alle anderen können nur den Teil der
Wahrheit erfahren, den sie im Rahmen ihrer Entwicklungsstufe erfassen können, wie z.B. dem Fisch im Wasser nicht bekannt sein kann, wie das Leben auf dem Lande ist. Er könnte das auch nicht verstehen. (Der Geist Friedrich Taschners aus dem
Jenseits an seine Tochter Uta, 1994: 181)
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